ANDREAS WEINAND
THE GOOD EARTH

Im Rahmen von Photoszene United 2021

„Fotografie ist für mich ein Medium der Erkenntnis und der Kommunikation.“ Andreas Weinand.

THE GOOD EARTH ist ein Acker an der Stadtgrenze von Essen und Mülheim. Über mehrere Jahre hinweg begleitete Andreas Weinand mit seiner Kamera drei Menschen, die ihren Lebensabend damit verbringen, dort im Zyklus der Jahreszeiten ihr Feld zu bestellen. Fünf Jahre lang erlebt er, wie gepflügt, gepflanzt, gepflegt und geerntet wird, wie Tiere geboren werden und verenden, wie Wetterlagen, Tages- und Jahreszeiten das Licht, die Luft, den Boden, die Pflanzen – einfach alles – durchdringen und verändern. In seinem 2013 erschienenen Fotobuch gibt Andreas Weinand diese elementaren Erfahrungen aus der Zeit auf dem Acker wieder. THE GOOD EARTH zeigt eine ermutigende Auseinandersetzung mit dem Alter und ein Statement zu dem Verhältnis des Menschen zur Natur.

Andreas Weinand (geb. 1958 in Rheine/Westfalen) lebt als Fotokünstler in Berlin. Er studierte Fotografie an der GHS Essen (Folkwang). In seinen ebenso persönlichen wie realistischen Bildern berührt er wesentliche Fragen unseres Lebens. Sein von großer Empathie getragenes Werk erforscht Prozesse der Identitätsbildung und reflektiert das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft. Seine Arbeit ist in umfangreichen internationalen Ausstellungen wie dem Brandts Museet for Fotokunst (Odense, Dänemark), Contretype (Brüssel, Belgien), Gallery 44 (Toronto, Kanada), Gallery Fotoimage (St. Petersburg, Russland), Matèria Gallery (Rom, Italien) und dem Museum für Photographie Braunschweig ausgestellt worden.