Ausschreibung zur künstlerischen Gestaltung ab Herbst 2022!

Köln ist die erste Stadt, die ihre alten Werbesäulen langfristig als Kunstsäulen nutzt und verschiedenen Künstler*innen zur Gestaltung übergibt. Zur Auswahl der Motive findet jährlich eine öffentliche Ausschreibung statt und eine Jury wählt gemeinsam mit dem im Kulturamt zuständigen Referat sechs Motive aus.

In diesem Jahr richtet sich die Ausschreibung auch gezielt an ukrainische Künstler*innen. Bei Interesse versendet das Kulturamt den Ausschreibungstext zusätzlich in ukrainischer Sprache.

2021 und 2022 konnten die Kölner Bürgerinnen eine ganze Reihe von Motiven auf den 25 Kunstsäulen entdecken, die sich in den verschiedenen Stadtbezirken von Köln an gut einsehbaren und frequentierten Orten befinden. Sie stammten von den Künstlerinnen Pia Hertel („Natur-Ersatzprodukt – Mohn“), Katharina Kohl („Gedächtnislücken“), Andreas Maus („Olympiade“) und Charlotte Pohle („Tapetensprüche“). Aktuell ist ein Motiv von Viola Yeşiltaçs zu sehen („Schau’s dir an! Kendin görmen lazım! See it for yourself!“).

Im Rahmen der nun laufenden dritten Ausschreibung der Stadt Köln, die auf Deutsch, Englisch und Ukrainisch veröffentlicht wird, können sich Künstlerinnen aus dem In- und Ausland wieder mit ihren Motivvorschlägen für die Gestaltung der 25 Kunstsäulen bewerben. Auch Kuratorinnen oder in Köln verortete freie Kunsträume und Initiativen sowie städtische Museen können Künstlerinnen vorschlagen. Die Kosten für die zweimonatige Plakatierung der 25 Litfaßsäulen mit ein bis zwei Ganzsäulenmotiven inklusive Plakatdruck, Plakatierung und Pflege in Höhe von 3.500 Euro je Aktion, übernimmt das Kulturamt der Stadt Köln, ebenso wie ein Honorar in Höhe von jeweils 600 Euro für die ausgewählten sechs Künstlerinnen.

Einsendeschluss ist der 20. Juli 2022, 12 Uhr.

Nähere Informationen zu den Kölner Kunstsäulen und zu den Bewerbungsmodalitäten sind abrufbar auf der Internetseite der Stadt Köln unter: http://www.stadt-koeln.de/kunstsäulen

Fotos:
Pia Hertel, „Natur-Ersatzprodukt“, Credits: Pia Hertel
Viola Yeşiltaçs, „Schau’s dir an! Kendin görmen lazım! See it for yourself!”, Credits: Luisa Katharina Kempf


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