Die 2015 gegründete Tiefgarage Ebertplatz widmet sich der raumbezogenen Objektkunst, die von kommerziellen Strategien befreit und entgegen einem vielerorts herrschenden, konservativen Kanon auf dem Kunstmarkt agiert. Sie bietet eine Plattform für bildende Künstler, die die Nähe zu Nachbardisziplinen wie zum Beispiel Klangkunst oder Performance suchen, sowie für Positionen, die sich mit Architektur, städtischem Raum und besonders der Passage am Ebertplatz Köln auseinandersetzen. Seit bald vier Jahren diskutiert die Stadt Köln im Rahmen des „Masterplans Ringe“ über die Planierung des Ebertplatzes sowie über die Möglichkeit einer Tiefgarage mit maximal 222 Parkplätze an diesem zwischenzeitlich als Kunstort etablierten Platz, an dem auch die Räume Bruch & Dallas, Gold+Beton und das LABOR aktiv sind. Interesse der Tiefgarage ist es, noch während die Machbarkeitsstudie läuft, 222 Künstler in der Tiefgarage zu "parken" und das Potential des Ortes auszuschöpfen – bis dann voraussichtlich irgendwann ab 2018 die Planierraupen kommen werden.
Leitung & Konzept: Maria Wildeis. Die Tiefgarage ist Mitglied des Brunnen e.V., der durch das Kulturamt der Stadt Köln und die RheinEnergieStiftung Kultur gefördert wird.