Art Initiatives Cologne (AIC) ist ein 2015 gegründetes Netzwerk von derzeit rund 45 freien, nicht kommerziellen Kunst- und Projekträumen, Kunstinitiativen und Festivals in Köln. Die Webseite informiert über die beteiligten Initiativen, über ihre Ausstellungen und Programme und veröffentlicht Eröffnungs- und andere Veranstaltungstermine. Ein Index mit Lageplan, der einmal im Jahr auch als gedruckte Version erscheint, verortet die Offszene im Stadtraum.

Neuigkeiten

Kunst an Kölner Litfaßsäulen 2019-2029 – Ausschreibung bis 06.05.2019


Kunst an Kölner Litfaßsäulen 2019-2029 – Ausschreibung bis 06.05.2019

Die Kunstaktion „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“, die seit 2015 von der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), der Stadt Köln und dem Medienhaus Ströer erfolgreich durchgeführt wurde, wird fortgesetzt. AIC hatte sich dafür 2016 mit einer Petition eingesetzt.

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Verlängerung der Anmeldefrist bis 08.03. – Photoszene-Festival 2019


Verlängerung der Anmeldefrist bis 08.03. – Photoszene-Festival 2019

Das nächste Photoszene-Festival findet vom 3. - 12. Mai 2019 statt. Anmeldungen sind über das Onlineformular möglich. Neben den Kunsträumen sind gezielt auch Künstlerateliers und Künstlergemeinschaften eingeladen, am Festival teilzunehmen.

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Initiativen

Ungefähr 5, UNG-5


Ungefähr 5
Ursprünglich für die kommerzielle Nutzung gedacht, aber offensichtlich als Werbefläche nicht mehr relevant, bieten die leerstehenden Schaufenster in der Fußgängerunterführung U-Bahnhof Ebertplatz Ausgang Turiner Str./Eigelstein die Möglichkeit zur Reanimation und Konversion durch das Ausstellen von zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum. 5 präsentiert in einem jeweils fünfwöchigen Turnus aktuelle Positionen vor allem junger und progressiver Kunst. Durch die räumliche Limitierung auf die ca. fünf Kubikmeter Ausstellungsraum der Schaufenster erfahren die ausstellenden Künstler/innen Reduktion als Fokus. Der Ausstellungsraum 5 stellt eine Art Destillierapparat dar. Die Verortung der dichotomen Ausstellungsräume im geschlossenen und gleichzeitig öffentlichen Raum einer Unterführung lädt ein zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Raumbegriff sowie zur Konfrontation von Privatem und Öffentlichem. Mit der öffentlichen Ausstellung und Produktion von Kunst präsentiert sich letztere im Alltag ihrer Rezipient/innen, wird erlebbar gemacht und wirkt im Sinne der Demokratisierung ihrer selbst. [mehr lesen]

10qm


10qm
Im Herbst 2011 wurden im Rahmen einer Parksanierung in Köln-Nippes Ecke Florastraße/Kuenstraße neue Parkbänke und Papierkörbe aufgestellt sowie eine an den Gehweg angrenzende kleine Fläche asphaltiert. Aus Fragen nach deren Bedeutung und Sinnhaftigkeit entstand das Kunstprojekt „10qm“: „Es geht darum, wie man als Künstler im Alltag durch seine Stadt geht. Und diese Gegend mit dem kleinen Park, dem Kiosk, den Wohnhäusern und dieser absurden Asphaltfläche ist ein wunderbarer Ort, um Fragen in den Raum zu stellen. Ein Park ist für die Öffentlichkeit da. Wir spielen hier mit unseren Kindern, joggen, gehen mit dem Hund spazieren. Da liegt es nahe, mit ein paar Quadratmetern Asphalt auch frei umzugehen: Wir machen hier Kunst!“ (Stefanie Klingemann) Bisher wurden unter anderem künstlerische Beiträge realisiert von DREIHAUSFRAUEN, Christian Hasucha, Marie Heiderich, Uschi Huber, Maik und Dirk Löbbert, Christiane Rasch, Norbert Radermacher, Johanna Reich, REINIGUNGSGESELLSCHAFT, Johannes Wohnseifer. [mehr lesen]